Zahnpflege mit Natron


Zahnpflege mit Natron

 

Schon immer war ich sehr experimentierfreudig. Auch mit Natron habe ich schon die verschiedensten Sachen ausprobiert und immer weiter gekaufte Sachen einfach selbstgemacht. Das auch Zahnpasta ersetzt wird war wohl nur eine Frage der Zeit. Wie einfach diese geht, möchte ich euch gerne Zeigen

Anfangs habe ich nur Natron benutzt. Meine Mutter ist von dieser Methode regelrecht begeistert und macht das schon sehr lange so. Ich habe das Gefühl, dass Natron pur, meinen Zähnen nicht so gut tut (und bei weitem nicht so gut schmeckt), und deshalb habe ich mir selbst eine Zahncreme angerührt und bin sehr angetan davon.

Dazu braucht ihr:

  •  4 EL Kokosöl
  •  3 TL Natron
  •  1 TL Xylitol
  •  5-10 Tropfen ätherisches Öl* (nach Belieben, z.B. Pfefferminzöl)

Alle Zutaten in einem sauberen Schraubglas vermischen. Beim Zähneputzen einfach eure Bürste in das Glas eintauchen.
Der Geschmack kann am Anfang sehr ungewohnt sein, vor allem wenn ihr bisher konventionelle Zahnpasta benutzt habt.
Meine Tipps:
 Diese Menge hält eine Weile her. Falls ihr euch erst an die Sache herantasten möchtet, nehmt einfach nur die Hälfte.  Bei dem ätherischen Öl unbedingt auf Bioqualität achten!  Xylitol bekommt ihr im Reformhaus oder im Internet. Oft bekommt man es nur in größeren Mengen. Vielleicht könnt
ihr euch es mit jemanden teilen. (Ich habe auf Amazon jedoch auch schon eine 100 g Tüte gefunden)  Ich finde das Kokosöl von Dr. Goerg geschmacklich und von der Qualität her am Besten.  Falls euch das Kokosöl zu hart ist, einfach im Wasserbad kurz erwärmen.  Bei wärmerer Zimmertemperatur kann es sein, dass die „Zahnpasta“ durch das Kokosöl sehr flüssig wird. Mich stört das nicht. Ansonsten einfach im Kühlschrank aufbewahren.  Außerdem gebe ich jedes Mal einen TL Natron zum Wasser in den Zahnbecher und spüle damit meinen Mund gründlich aus.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

*falls ihr nicht mit Sicherheit sagen könnt, ob ihr jemand allergisch auf ätherisches Öl reagiert, lieber weglassen oder mit eurem Arzt besprechen. Das gleiche gilt für Schwangere, stillende Mütter und Epileptiker.

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